Kundgebung gegen die Afd

Kundgebung gegen die Afd

Kundgebung gegen die Afd

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat für Samstag den 20. Februar eine Kundgebung auf dem Kasseler Königsplatz angemeldet. Spätestens nach den jüngsten Äußerungen aus der AfD-Spitze zum Thema Schusswaffengebrauch gegenüber geflüchteten Menschen, sollte jeder und jedem klar sein, mit wem Mensch es hier zu tun hat. Die AfD bietet den Nährboden für Rassismus und Gewalt. Sie bekämpft als anti-emanzipatorische Bewegung unsere offene Gesellschaft. Wir stehen für eine bunte Stadt, in der jede und jeder ein freier Mensch ist, der sein*ihr Leben leben kann, ohne dabei andere in ihrer Freiheit zu beschränken. Als Bündnis gegen Rechts rufen wir deshalb zum Protest auf! Wir wollen Gesicht zeigen, gegen geistige Brandstiftung!

Kommt zahlreich!
Samstag 14:30 Uhr
Königsplatz Kassel (Südseite)

Es gilt einmal mehr:
Kassel für alle – Für ein weltoffenes Kassel!
Rassismus ist keine Alternative!

Aufruf: https://kasselfueralle.wordpress.com/2016/02/18/kundgebung-gegen-afd

Und Kagida so?

Kagida nennt sich mittlerweile offiziell Pegida Kassel. Außerdem sind sie seit Anfang Oktober beim Amtsgericht Kassel als „PEGIDA Kassel e.V.“ eingetragen. Der dreiköpfige Gründungsvorstand besteht scheinbar aus Michael Viehmann, Marco Mander und Mario Beck. Als Vereinsanschrift ist die Stifterstraße 3 in 34125 Kassel angegeben.

Seit dem 7. September ist Kagida nicht mehr wie sonst üblich auf dem Scheidemannplatz – dort zuletzt vor der Filiale der Kasseler Bank – sondern auf dem Friedrichsplatz in der Kasseler Innenstadt. Ihre sonst üblichen „Spaziergänge“ fanden schon seit längerem nicht mehr statt.

Kagida am 16. November 2015 (#41)

Auf dem Friedrichsplatz versammelten sich um 19 Uhr etwas mehr als 30 Personen bei Kagida. Gleichzeitig wurden sie mit lautem Gegenprotest von etwa 40 Menschen begleitet. Bereits in der Woche zuvor (am 9. November) waren etwa 20 Personen bei Kagida. Die Polizei Nordhessen war mit etwa 10 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Gegen 19:45 Uhr startete Kagida erstmals wieder zum „Spaziergang“. Dieser verlief über die Frankfurter Straße zum Cinestar, von dort zum Rathaus, über die Königsstraße zum Königsplatz und von dort über die Untere Karlsstraße zurück zum Versammlungsort vor dem Fridericianum auf dem Friedrichsplatz. Auch dieser wurde von lautem Protest begleitet. Während des „Spaziergangs“ wurde es in den Reihen von Kagida sehr ruhig. Gegen 20:15 Uhr erklärten sie die Versammlung für beendet.

Kagida am 23. November 2015 (#42)

Zur Versammlung erschienen etwa 25 Personen bei Kagida. Somit reduzierte sich die Anzahl der Teilnehmenden zur vorherigen Woche ein wenig. Die Versammlung wurde von Beginn an (19 Uhr) wie in der Woche zuvor erneut von lautstarkem Protest begleitet. Redebeiträge wurden unter anderem von Marco Mander gehalten. Die Polizei fuhr zudem härtere Geschütze auf, wahrscheinlich um einen „Spaziergang“ durchzusetzen, und war mit Einheiten der Bereitschaftspolizei Kassel, inklusive der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE), insgesamt mit mindestens 17 Einsatzfahrzeugen, vor Ort. Im Zuge des spontanen Protestes kam es zu mindestens zwei Identitätsfeststellung inklusive Durchsuchung durch Einheiten der BFE bei Antifaschist*innen. Schlussendlich führte Kagida allerdings doch keinen Spaziergang durch, was wohl am Gegenprotest und deren Unterzahl liegen könnte.

Am kommenden Montag, den 30. November, feiert Kagida seinen einjährigen Geburtstag. Gefeiert wird um 19 Uhr auf dem Friedrichsplatz vorm Fridericianum. Kommt vorbei und feiert den Geburtstag von Kagida.

Kagida am 16. November 2015

Kagida während ihres „Spaziergangs“ am 16. November 2015 in der oberen Königsstraße

Viktor Seibel als Security in Unterkunft für Geflüchtete im Landkreis Goslar

Viktor Seibel

Nachdem die Gruppe Task erst vor kurzem über die Beschäftigung eines “Sturm 18”-Neonazis in einer Heidelberger Unterkunft für Geflüchtete berichtete (Indymedia, taz, Frontal21), machten sie nun ähnlichen Fall öffentlich: In einer Unterkunft im Landkreis Goslar arbeitet der neurechte Kasseler Aktivist Viktor Seibel als Security. Einen Namen in der rechtsradikalen Szene machte sich Seibel durch unzählige Auftritte auf Kundgebungen und Demonstrationen als Redner oder (Mit-)Organisator. Weiter geht es im Artikel von Task auf Linksunten.

“Sturm 18 Cassel”-Vize als Security in Heidelberger Unterkunft für Geflüchtete

Rene Sparbier bei der Arbeit

Obwohl nach den ersten Skandalen um Misshandlungen von Geflüchteten durch Mitarbeiter des zuständigen Sicherheitsdienstes zu erwarten wäre, dass die Betreiber ihr Personal seitdem mit mehr Bedacht auswählen, arbeitet seit Kurzem der Kasseler Neonazi Rene Sparbier als Security in der Unterkunft für Geflüchtete auf dem ehemaligen Militärgelände des Patrick-Henry-Village in Kirchheim/Heidelberg. Betrieben wird die Unterkunft von European Homecare, die schon in der Vergangenheit wegen rassistischen Übergriffen in ihren Unterkünften in der Kritik stand.

Die Gruppe Task hat zur Person Rene Sparbier und seinem Umfeld einen Artikel auf Linksunten veröffentlicht.

Zine zum queer-politischem Etwas auf dem CSD Kassel 2015

Wir finden auch dieses Jahr: Queer ist kein Partymotto.

Deswegen gibt es wieder ein kleines Zine mit folgenden Inhalten:

  • Aufruf zur Beteiligung an einem queer-politischem Etwas auf dem  CSD Kassel
  • Mehr Freiheit für die Liebe oder: Wider der Normierung von L(i)ebensweisen
  • Antifeminismus in der Rechten
  • Workshop-Ankündigung: Männliche*-Dominanzverhältnisse in linken politischen Kontexten
  • Selbstverständnis zu Awareness- und Definitionsmachtkonzepten (qrew)
  • CSD-Redebeitrag
  • Termine

Download (via qrew)